Führung übernehmen, ohne sich zu verbiegen

Warum der Schritt in die Führungsrolle mehr ist als eine Beförderung

Der Schritt vom Mitarbeiter zur Führungskraft wird häufig als logische Konsequenz guter fachlicher Leistungen gesehen. Wer zuverlässig arbeitet, Verantwortung übernimmt und fachlich überzeugt, wird irgendwann gefragt, ob er oder sie “mehr Verantwortung” übernehmen möchte.

Was dabei oft unterschätzt wird: Führung ist kein nächster Karriereschritt - sondern ein Rollenwechsel.

Viele neue Führungskräfte merken das erst, wenn sie bereits mitten in der Rolle stehen.

Wenn Fachlichkeit nicht mehr ausreicht

Plötzlich geht es weniger darum, selbst gute Arbeit zu leisten, sondern andere dabei zu unterstützen, gute Arbeit zu leisten. Entscheidungen betreffen nicht mehr nur die eigene Aufgabe, sondern Menschen, Stimmungen, Erwartungen und Konflikte.

Typische Gedanken sind in dieser Phase:

  • “Ich war fachlich sicher - warum fühlt sich Führung so unsicher an?”

  • “Wie bleibe ich authentisch, ohne zu hart oder zu nachgiebig zu sein?”

  • “Wann bin ich Kollege, wann Führungskraft?”

Diese Fragen sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind ein Hinweis darauf, dass jemand Führung ernst nimmt.

Führung braucht Reflexion - nicht Perfektion

Gute Führung entsteht nicht durch perfekte Methoden oder starre Modelle. Sie entsteht dort, wo Menschen ihre Rolle reflektieren, Verantwortung bewusst zu übernehmen und lernen, mit Unsicherheit umzugehen.

Zentrale Fragen dabei sind:

  • Wie verstehe ich meine Rolle als Führungskraft?

  • Wofür stehe ich - und wofür nicht?

  • Wie gehe ich mit Nähe, Distanz und Verantwortung um?

Diese Fragen lassen sich nicht in einem Seminar “abarbeiten”. Sie brauchen Zeit, Austausch und eine strukturierte Begleitung.

Warum Begleitung gerade am Anfang entscheidend ist

Die ersten Monate in einer Führungsrolle prägen das spätere Führungsverständnis oft stärker als jede spätere Weiterbildung. Wer hier Orientierung findet, entwickelt Sicherheit. Wer hier allein bleibt, entwickelt oft Schutzmechanismen.

Eine begleitente Entwicklung bietet Raum für:

  • Reflexion ohne Bewertung

  • Einordnung konkreter Situationen aus dem Alltag

  • Entwicklung einer eigenen, tragfähigen Führungsrolle

Nicht als Coaching im klassischen Sinne, sondern als strukturierte Führungskräfte-Begleitung.

Führung entwickeln - nicht nur besetzen

Organisationen investieren viel Energie in die Auswahl von Führungskräften. Mindestens genauso wichtig ist es, diese Menschen in ihrer Rolle zu begleiten. Führungskräfte, die ihre Rolle verstehen und tragen können,

  • treffen klarere Entscheidungen

  • kommunizieren verbindlicher

  • wirken stabiler - auch in schwierigen Situationen

Das zahlt sich nicht nur für die einzelne Person aus, sondern für das gesamte Team.

Ein Angebot zur Orientierung

Mit meinem Format der Führungskräfte-Begleitung unterstütze ich Organisationen und angehende Führungskräfte vor allem in den Regionen Stuttgart, Esslingen und Göppingen dabei, diesen Rollenwechsel bewusst zu gestalten. Nicht mit den Patentlösungen, sondern mit Klarheit, Struktur und Raum zur Reflexion. Wenn du prüfen möchtest, ob dieses Format zu deiner Organisation passt, lade ich dich zu einem unverbindlichen Gespräch ein.

Kontakt aufnehmen

Weiter
Weiter

Professionelle Moderation für Ihre Firmenveranstaltung - klar, lebendig, wirkungsvoll